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FX.co ★ Was gibt es am 21. Januar zu beobachten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Anfänger

Was gibt es am 21. Januar zu beobachten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Anfänger

Analyse von makroökonomischen Berichten:

Was gibt es am 21. Januar zu beobachten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Anfänger

Für Mittwoch sind wieder nur sehr wenige makroökonomische Veröffentlichungen angesetzt, und die gestrigen Berichte hatten erneut einen eher geringen Einfluss auf die Währungsbewegungen. Der Markt verfolgt weiterhin die Entwicklungen rund um die Insel Grönland. Angesichts von Trumps Ambitionen in der Arktis und der nahezu fehlenden Truppen auf dem riesigen Territorium der Insel befürchtet Europa eine gewaltsame Übernahme. Trump hat zu Beginn des Jahres bereits gezeigt, dass militärische Interventionen eines der Mittel sind, die er einsetzen könnte, um seine Ziele zu erreichen. Allerdings hat der Präsident der EU Zeit gegeben, "zur Vernunft zu kommen" und die Insel freiwillig zu verkaufen. Ab dem 1. Februar werden die Zölle auf eine Reihe europäischer Länder, einschließlich des Vereinigten Königreichs, um zusätzliche 10 % steigen, und ab dem 1. Juni um 25 %. Daher ist es unwahrscheinlich, dass die USA die Insel in den kommenden Monaten angreifen werden.

Unter den makroökonomischen Berichten am Mittwoch sticht nur der Geschäftstätigkeitsindex des Vereinigten Königreichs hervor; dieser könnte die Entscheidung der Bank of England bei der nächsten Sitzung beeinflussen. Daher könnte der Markt merklich auf diese Veröffentlichung reagieren.

Analyse fundamentaler Ereignisse:

Was gibt es am 21. Januar zu beobachten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Anfänger

Ein wichtiges Ereignis ist für Mittwoch geplant – eine Rede der EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Frau Lagarde könnte sich zu den neuen US-Zöllen gegen EU-Länder äußern, aber es ist am wahrscheinlichsten, dass sie sich nicht auf Handelsstreitigkeiten konzentriert. Die Inflation im Euroraum ist auf 1,9% y/y gesunken; eine weitere Verlangsamung könnte den europäischen Regulierer dazu veranlassen, Zinssenkungen in Betracht zu ziehen.

Erinnern wir uns, dass der Dollar immer noch als sichere Währung für Investoren angesehen werden kann, doch dieser Status schwächt sich Jahr für Jahr ab. Der Prozess der globalen De-Dollarisierung geht langsam weiter. Trumps geopolitische Ziele bringen den Marktteilnehmern keine Ruhe. Über Grönland ziehen sich weiterhin "Wolken" zusammen. Trump bezeichnet Grönland als "US-Sicherheitsfrage", weshalb er darauf besteht, dass die Insel als neuer Staat zu Amerika gehören sollte. Aus unserer Sicht gab es bisher keinen fundamentalen Hintergrund, der den Dollar unterstützte, und jetzt noch weniger.

Gesamte Schlussfolgerungen:

Am dritten Handelstag der Woche könnten beide Währungspaare weiter steigen, da die Abwärtstrends für den Euro und das Pfund gestern durchbrochen wurden. Der Euro kann heute im Bereich von 1,1745–1,1754 gehandelt werden, und das Pfund Sterling im Bereich von 1,3437–1,3446.

Hauptregeln des Handelssystems:

  1. Die Signalstärke wird nach der Zeit beurteilt, die erforderlich ist, um das Signal (Rückprall oder Ausbruch) zu bilden. Je weniger Zeit benötigt wird, desto stärker ist das Signal.
  2. Wurden in der Nähe eines Levels zwei oder mehr Trades auf falschen Signalen eröffnet, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einem flachen Markt kann jedes Paar eine Masse an falschen Signalen oder gar keine generieren. In jedem Fall ist es bei den ersten Anzeichen eines flachen Marktes besser, den Handel einzustellen.
  4. Trades werden während der Periode zwischen Beginn der europäischen Sitzung und der Mitte der amerikanischen Sitzung eröffnet; danach müssen alle Trades manuell geschlossen werden.
  5. Auf dem stündlichen Zeitrahmen sollten MACD-basierte Signale idealerweise nur gehandelt werden, wenn es gute Volatilität und einen durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigten Trend gibt.
  6. Wenn zwei Level zu nah beieinander liegen (5–20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandsbereich betrachtet werden.
  7. Nach einer Bewegung von 15–20 Pips in die richtige Richtung den Stop Loss auf den Einstiegspreis setzen.

Was auf den Charts angezeigt wird:

Unterstützungs- und Widerstandspreislevel — Level, die als Ziele beim Öffnen von Käufen oder Verkäufen dienen. Take Profit kann in deren Nähe platziert werden.

Rote Linien — Kanäle oder Trendlinien, die die aktuelle Tendenz widerspiegeln und zeigen, in welche Richtung jetzt vorzugsweise gehandelt werden sollte.

MACD-Indikator (14,22,3) — Histogramm und Signallinie — ein Hilfsindikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares stark beeinflussen. Daher sollte beim Veröffentlichen mit größter Vorsicht gehandelt oder Positionen geschlossen werden, um einem scharfen Kursumschwung entgegen der vorherigen Bewegung auszuweichen.

Forex-Anfänger sollten daran denken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein effektives Geldmanagement sind der Schlüssel zum langfristigen Handels-erfolg.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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