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FX.co ★ Worauf sollte man am 11. Mai achten? Analyse grundlegender Ereignisse für Einsteiger

Worauf sollte man am 11. Mai achten? Analyse grundlegender Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 11. Mai achten? Analyse grundlegender Ereignisse für Einsteiger

Für Montag sind nur sehr wenige makroökonomische Berichte geplant. In der Eurozone, in Deutschland und im Vereinigten Königreich sind die Wirtschaftskalender vollkommen leer, und in den USA wird lediglich ein untergeordneter Bericht zu den Verkäufen neuer Eigenheime veröffentlicht. Damit fehlt den Tradern den ganzen Tag über im Grunde genommen jeder Impuls. Zu Beginn der Woche hat der US‑Dollar seine Position gefestigt. So wurde gerade bekannt, dass Donald Trump einen weiteren iranischen Vorschlag für eine friedliche Beilegung des Konflikts als vollkommen inakzeptabel zurückgewiesen hat. Dies ist der Grund für den nächtlichen Anstieg des Dollars.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 11. Mai achten? Analyse grundlegender Ereignisse für Einsteiger

Auch am Montag gibt es unter den fundamentalen Ereignissen nichts Besonderes hervorzuheben. Es sei daran erinnert, dass die Positionen aller Zentralbanken in Bezug auf die Geldpolitik den Tradern gut bekannt sind und der Markt derzeit Fundamentaldaten und Makroökonomie weitgehend ignoriert. In den kommenden Monaten wird keine Änderung des Leitzinses der Federal Reserve erwartet, während die European Central Bank und die Bank of England ihre Politik straffen könnten, falls sich die Lage im Nahen Osten nicht verbessert und die Inflation weiter anzieht.

Der geopolitische Hintergrund beginnt sich zu verändern, doch leider sagen die Worte weiterhin das eine, während die Fakten auf etwas anderes hindeuten. Nach außen hin stehen Iran und die USA kurz davor, ein vorläufiges Abkommen zu unterzeichnen, das eine vollständige Einstellung der Kampfhandlungen ermöglichen, den Prozess der Öffnung der Straße von Hormus einleiten und die Bedingungen für einen langfristigen Frieden im Nahen Osten festlegen würde. In der Praxis jedoch bombardierte Iran am Montag und Dienstag die VAE, griff US-Zerstörer an, und die US-Marine zerstörte mehrere iranische Boote im Persischen Golf. Am Donnerstagabend gingen Berichte über neue Waffenstillstandsverletzungen im Persischen Golf ein. Am Montagmorgen erklärte Trump zudem, er sei mit dem neuen Friedensvorschlag Irans nicht zufrieden.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am ersten Handelstag der Woche könnten sich beide Währungspaare eher träge entwickeln, da für heute keine wichtigen Ereignisse auf dem Kalender stehen. Tatsächlich bewegen sich sowohl der Euro als auch das Pfund seit mehreren Wochen in einer Seitwärtsrange. Der Euro kann heute innerhalb der Spanne von 1,1745–1,1754 gehandelt werden, während das Britische Pfund in der Spanne von 1,3587–1,3598 gehandelt werden kann; allerdings könnte die Volatilität erneut gering ausfallen. Wir warten auf neue Entwicklungen im Konflikt zwischen Iran und den USA.

Hauptregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Bounce oder Ausbruch des Levels) benötigt wird. Je kürzer dieser Zeitraum, desto stärker das Signal.
  2. Wenn in der Nähe eines Levels zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren – oder auch gar keine. Technische Levels können in solchen Phasen ignoriert werden.
  4. Auf dem Stundenchart ist es vorzuziehen, Signale des MACD-Indikators nur bei guter Volatilität und einem Trend zu handeln, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt ist.
  5. Wenn zwei Levels zu nah beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kurslevels (Zonen) von Unterstützung und Widerstand – Levels, die als Ziele beim Eröffnen von Käufen oder Verkäufen dienen oder als Signalquellen fungieren.

Rote Linien – Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und darauf hinweisen, in welche Richtung das Handeln derzeit bevorzugt werden sollte.

MACD-Indikator (14, 22, 3) – Histogramm und Signallinie – ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung besonders vorsichtig gehandelt werden, oder man sollte den Markt vorübergehend verlassen, um eine scharfe Kursumkehr gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten berücksichtigen, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines soliden Money-Managements sind entscheidend für den langfristigen Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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