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FX.co ★ GBP/USD Kursanalyse und Prognose: Schwache britische PMI-Daten erhöhen den Druck auf das Pfund

GBP/USD Kursanalyse und Prognose: Schwache britische PMI-Daten erhöhen den Druck auf das Pfund

GBP/USD Kursanalyse und Prognose: Schwache britische PMI-Daten erhöhen den Druck auf das Pfund

GBP/USD verzeichnet weiterhin moderate Verluste im Tagesverlauf und markiert ein neues Tagestief im Bereich von 1,3210. Zudem scheint das aktuelle fundamentale Umfeld die Bären zu begünstigen, was darauf hindeutet, dass der Weg des geringsten Widerstands für den Spotkurs weiterhin nach unten gerichtet bleibt.

Das Pfund Sterling sieht sich einer neuen Welle negativer Faktoren gegenüber, da sich die politische Krise im Vereinigten Königreich nach dem unter parteiinternem Druck erfolgten Rücktritt von Premierminister Keir Starmer aus der Labour Party weiter verschärft. Zusätzlichen Druck auf das Pfund üben die enttäuschenden vorläufigen Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das Vereinigte Königreich aus, die in Kombination mit der anhaltend robusten Nachfrage nach dem US‑Dollar die Stimmung gegenüber GBP/USD belasten.GBP/USD Kursanalyse und Prognose: Schwache britische PMI-Daten erhöhen den Druck auf das PfundTatsächlich hat die jüngste monatliche Umfrage von S&P Global gezeigt, dass die Unternehmensaktivität im Vereinigten Königreich den zweiten Monat in Folge geschrumpft ist. Der zusammengesetzte Einkaufsmanagerindex (Composite PMI) fiel im Juni von 49,7 auf 49,4 und erreichte damit den niedrigsten Stand seit 14 Monaten. Der Rückgang war in erster Linie auf eine schwächere Aktivität im Dienstleistungssektor zurückzuführen, wo der Services PMI auf 48,7 sank – den niedrigsten Wert seit 41 Monaten –, obwohl der Manufacturing PMI auf 53,6 stieg und damit den höchsten Stand seit fast zwei Jahren erreichte.

Diese Daten folgten auf die in der vergangenen Woche veröffentlichten, schwächer als erwarteten Verbraucherpreisinflationszahlen für das Vereinigte Königreich, die Händler dazu veranlassten, ihre Erwartungen hinsichtlich weiterer Zinserhöhungen durch die Bank of England zurückzuschrauben.

Darüber hinaus hat das Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran die Sorge vor einem möglichen Energieschock verringert und die Erwartung untermauert, dass die Bank of England die Zinsen in den kommenden Monaten unverändert lassen könnte. Dies setzt das Pfund Sterling zusätzlich unter Druck und stützt einen bärischen Ausblick für GBP/USD.

Hinzu kommt, dass sich die geldpolitische Ausrichtung der Bank of England deutlich von den restriktiven Signalen der Federal Reserve unterscheidet, wonach in diesem Jahr zusätzliche Zinserhöhungen notwendig sein könnten, falls die Inflation hoch bleibt. Diese Divergenz, zusammen mit der anhaltenden Unsicherheit über die Beständigkeit des US‑iranischen Friedensabkommens, hat den US‑Dollar auf Niveaus steigen lassen, die seit Mai 2025 nicht mehr gesehen wurden, und verstärkt damit den negativen kurzfristigen Ausblick für GBP/USD zusätzlich.

Aus technischer Sicht steht das Währungspaar weiter unter Druck und notiert unterhalb wichtiger gleitender Durchschnitte. Zudem befinden sich die Oszillatoren weiterhin im negativen Bereich, was bestätigt, dass die Bären die Kontrolle über den Markt behalten. Der erste Widerstand liegt bei 1,3275, gefolgt von der psychologisch wichtigen Marke von 1,3300. Die Unterstützung findet sich im psychologischen Bereich von 1,3200, gefolgt vom Juni‑Tief im Bereich von 1,3159.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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