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FX.co ★ EUR/USD. Kursanalyse. Prognose. Euro fällt den dritten Tag in Folge

EUR/USD. Kursanalyse. Prognose. Euro fällt den dritten Tag in Folge

EUR/USD. Kursanalyse. Prognose. Euro fällt den dritten Tag in Folge

Am Mittwoch setzte das Währungspaar EUR/USD seine Talfahrt fort und markierte ein neues Jahrestief.

Unterstützung erhält der US-Dollar durch wachsende Erwartungen weiterer geldpolitischer Straffungen in den USA. Diese Entwicklung zeichnete sich nach der jüngsten Sitzung der Federal Reserve ab, auf der die Notenbankvertreter angesichts anhaltender Inflationsrisiken eine deutlich „restriktivere“ bzw. „hawkishere“ Haltung einnahmen.

Der Dollar gewinnt an Stärke, da die Markterwartungen an den künftigen Zinsverlauf angepasst werden. Die in der vergangenen Woche veröffentlichten Daten zeigen, dass eine zunehmende Zahl von Fed-Mitgliedern eine Zinserhöhung bis zum Jahresende für notwendig hält. Laut dem CME FedWatch-Tool preisen Investoren mit hoher Zuversicht eine große Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen in den kommenden Monaten ein, was die US-Währung weiterhin stützt.

Diese Konstellation trägt zur Aufwertung des US Dollar Index (DXY) bei, der erneut ein Jahreshoch erreicht hat und damit zusätzlichen Druck auf den Euro ausübt.

EUR/USD. Kursanalyse. Prognose. Euro fällt den dritten Tag in Folge

Im Gegensatz dazu senden die Konjunkturindikatoren auf dem europäischen Kontinent einige ermutigende Signale. Im Juni ist der IFO-Geschäftsklimaindex für Deutschland auf 85,6 Punkte gestiegen, nach 85,0 im Vormonat, und entsprach damit den Erwartungen der Analysten. Der Index zur aktuellen Lagebeurteilung übertraf die Prognosen, während sich der Erwartungsindex moderat verbesserte. Diese Daten bestätigen eine allmähliche Erholung des Vertrauens in die größte Volkswirtschaft der Eurozone.

Experten von Commerzbank weisen darauf hin, dass die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal vermutlich noch ein schwaches Wachstum oder sogar einen leichten Rückgang verzeichnet, bedingt durch die Nachwirkungen der früheren hohen Energiepreise. Allerdings deutet die Bank an, dass die jüngsten Ergebnisse der IFO-Umfrage auf Chancen für eine moderate Erholung in der zweiten Jahreshälfte hinweisen könnten.

Zusätzliche Belastungsfaktoren für den Wert des Euro ergeben sich aus Äußerungen von Vertretern der Europäischen Zentralbank. Der Chefvolkswirt der EZB, Philip Lane, betonte, dass die Risiken trotz der sich verbessernden geopolitischen Lage im Nahen Osten hoch bleiben und warnte, dass die Inflation bis zur ersten Jahreshälfte 2027 über dem 2%-Ziel verharren könnte. Diese Kommentare untermauern die Einschätzung, dass die EZB in den kommenden Monaten an einer vorsichtigen Strategie festhalten wird.

Darüber hinaus vertieft sich die Renditedifferenz zwischen Anleihen aus den USA und der Eurozone, was zusätzlichen Druck auf den Euro ausübt. Infolgedessen ist die jüngste Anpassung der Markterwartungen hin zu einer restriktiveren Fed-Politik (während die Erwartungen an die EZB-Maßnahmen weitgehend unverändert geblieben sind) ein wesentlicher Faktor, der kurzfristig gegen das Währungspaar EUR/USD wirkt.

Anleger warten mit Spannung auf die Veröffentlichung des Preisindex für persönliche Konsumausgaben (Personal Consumption Expenditures, PCE) in den USA – eines zentralen Inflationsindikators, der von der Fed genau beobachtet wird – der für Donnerstag während der nordamerikanischen Sitzung geplant ist. Dieser Bericht könnte neue Hinweise für die US-Geldpolitik liefern und die weitere Richtung des Währungspaares EUR/USD anzeigen.

Aus technischer Sicht notiert das Paar unterhalb wichtiger gleitender Durchschnitte. Die Oszillatoren sind negativ und bestätigen den Vorteil der Bären. Es ist jedoch zu beachten, dass der Relative-Stärke-Index (RSI) in den überverkauften Bereich eingetreten ist, was auf eine mögliche Korrektur hindeutet. Damit die Bullen wieder die Kontrolle über den Markt gewinnen, müssen sie den 20-Tage-SMA im Bereich von 1,1542 überwinden.

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung des Euro-Wechselkurses gegenüber ausgewählten wichtigen Währungen am Mittwoch. Das stärkste Wachstum des Euro ist gegenüber dem neuseeländischen Dollar zu beobachten.

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*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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