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FX.co ★ Was gibt es am 2. November zu beachten? Fundamentale Ereignisse einfach erklärt für Einsteiger

Was gibt es am 2. November zu beachten? Fundamentale Ereignisse einfach erklärt für Einsteiger

Überblick über makroökonomische Berichte:

Was gibt es am 2. November zu beachten? Fundamentale Ereignisse einfach erklärt für Einsteiger

Am Montag stehen nur wenige Makrodatenveröffentlichungen an, und noch weniger davon sind wirklich relevant. Deutschland, die Eurozone, das Vereinigte Königreich und die USA veröffentlichen Aktivitätsindizes für das verarbeitende Gewerbe im Oktober. In allen Ländern außer den USA handelt es sich dabei jedoch um Zweitschätzungen für Oktober, während in den USA der ISM Manufacturing Index die einzige und wichtigste Veröffentlichung sein wird. Daher erwarten wir, dass der Markt in erster Linie auf den US-ISM reagiert. Deutschland veröffentlicht zudem Daten zum Einzelhandelsumsatz, diese dürften jedoch die Aufmerksamkeit der Händler kaum auf sich ziehen.

Analyse der Fundamentaldaten:

Was gibt es am 2. November zu beachten? Fundamentale Ereignisse einfach erklärt für Einsteiger

Unter den fundamentalen Ereignissen am Montag ist der einzige nennenswerte Programmpunkt eine Rede von Federal-Reserve-Gouverneur Austan Goolsbee. Man sollte jedoch im Hinterkopf behalten, dass der geldpolitische Pfad für Trader zumindest bis zum Jahresende klar ist: Die Fed wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (nahezu 99 % eingepreist) im Dezember eine zweite Straffung vornehmen, und diese Erwartung ist bereits seit Längerem im Dollar eingepreist. Die Inflation in den USA bleibt erhöht, sodass die Fed keinen offensichtlichen Grund hat, von ihrem restriktiven Kurs abzurücken.

Das geopolitische Umfeld bleibt angespannt. Die USA und der Iran führen keine offiziellen Gespräche, und Donald Trump behauptet weiterhin, ein Deal könne zustande kommen – die Frage ist nur, wann. Berichten zufolge könnten die USA und Israel unmittelbar nach den US‑Zwischenwahlen ihre Angriffe auf den Iran wieder aufnehmen, falls keine Einigung erzielt wird; wir halten dies für wahrscheinlicher als einen Waffenstillstand. Der Iran seinerseits ist bereit, Angriffe auf US‑Verbündete in der Region wieder aufzunehmen. Zudem dauern in vielen europäischen Ländern breite Proteste an, was der Stimmung für den Euro nicht zuträglich ist. Diese beiden Faktoren können den Dollar stützen, obwohl der Dollar gegenüber dem Euro ohnehin aufwertet, während diese Faktoren gegenüber dem Pfund bislang kaum erkennbaren Einfluss hatten.

Wesentliche Punkte:

Die Volatilität könnte am ersten Handelstag der Woche relativ gering sein, da es abgesehen vom ISM‑Index heute keine wichtigen Ereignisse gibt. Wir erwarten, dass der Euro und das Pfund ihre jüngste Stärke fortsetzen. Handeln Sie EUR/USD aus dem Bereich 1,1198–1,1218 und GBP/USD aus dem Bereich 1,3380–1,3386.

Hauptregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird danach beurteilt, wie lange es zur Ausbildung des Signals (Abpraller oder Ausbruch) gebraucht hat. Je weniger Zeit erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn um ein bestimmtes Niveau herum zwei oder mehr Fehlsignale generiert wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase (Range) kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale oder auch gar keine liefern. Technische Niveaus können in diesem Fall ignoriert werden.
  4. Auf dem Stundenchart sollten MACD‑Signale idealerweise nur gehandelt werden, wenn die Volatilität hoch ist und eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend bestätigt.
  5. Wenn zwei Niveaus sehr nah beieinander liegen (5–20 Pips), sollten sie als Unterstützungs‑/Widerstandszone behandelt werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die gewünschte Richtung bewegt hat, wird der Stop Loss auf Break-even nachgezogen.

Was in den Charts dargestellt ist:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand – Niveaus, die als Ziele beim Eröffnen von Long‑ oder Short‑Positionen oder als Signalquellen dienen.Rote Linien – Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung markieren.MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ein Hilfsindikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares stark beeinflussen. Daher sollte man zum Zeitpunkt der Veröffentlichung so vorsichtig wie möglich handeln oder sich ganz heraushalten, um eine plötzliche Kursumkehr gegen die vorherige Richtung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und fester Regeln für das Money-Management ist der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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